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    Verbrenner-Verbot

    Bundestagswahl 2025 – Wahlabend der CDU, Photo Sandro Halank

    Es fängt schon beim Namen an. Das, was da verboten wird, sind mitnichten Verbrenner-PKW. Sondern die Zulassung neuer Verbrenner-PKW. Bestehende kann man weiter betreiben.

    Was sollte man dagegen haben? Wenn man sieht, welche Schäden das Verbrennen von Öl anrichtet, kann man nur froh sein um jedes Verbrenner-Auto weniger und jeden Tag eher, an dem keine Neuen mehr dazu gebaut werden. Dazu muss man allerdings an die Klimakrise glauben, sprich an Wissenschaft. Denn Zweifel am menschengemachten Klimawandel hat inzwischen kein ernstzunehmender Wissenschaftler mehr.

    Warum will also der Bundeskanzler Friedrich Merz zum wiederholten Mal das „Verbrenner-Aus“ verhindern? Hat er sich da von Manfred Weber (CSU), dem Chef der europäischen EVP, überrden lassen? In Bayern wundert man sich immer noch, dass keiner mehr deutsche Verbrenner kauft. Der „Schattenkanzler“ Markus Söder läßt grüßen. Rückwärtsgewandt und ideologisch verblendet, diese Entscheidung trägt seine Handschrift.

    Für die Planung der Autobauer ist sowas Gift. Zu gewinnen gibt es auch nichts. Oder wer soll die Verbrenner-Tecnik kaufen? Der Verbrenner ist schon seit 2017 rückläufig und wird sich auch nicht mehr beleben. Gerade hat man unter großen Anstrengungen den Anschluß an chinesische Top-Technik geschafft, da kommt die selbstgemachte, völlig überflüssige Diskussion über das „Verbrenner-Verbot“.